TelehomeCare

Immer mehr Intensivpatienten werden nach ihrer Entlassung oder Reha zu Hause weiter beatmet. In den vergangenen zehn Jahren sind die Fälle von Heimbeatmung von etwa 1.000 auf aktuell geschätzte 15.000 bis 30.000 gestiegen. Dahinter stehen Versorgungskosten von jährlich etwa zwei bis vier Milliarden Euro.

Jedoch: Ein nennenswerter Anteil der beatmeten Patienten könnte wieder vom Beatmungsgerät entwöhnt, also an das selbständige Atmen herangeführt werden, man spricht hier von „Weaning“.  Neben der deutlichen Einsparung für die Kostenträger steigert eine Entwöhnung vom Beatmungsgerät signifikant die Lebensqualität der Patienten.

TelehomeCare steht als telemedizinische Plattform für außerklinisch beatmete Patientinnen und Patienten für die Umsetzung einer intersektoralen Vernetzung zur Verbesserung der Versorgungsqualität. Mit einem interdisziplinären Team aus Ärzten und Entwicklern arbeitet das Team von TelehomeCare und seinen
Konsortialpartnern stetig weiter an dieser neuen und bedeutenden telemedizinischen Lösung.

Neben dem Sanitätshaus müller betten sind Mosaik-X, Cyberfish, das ZTG Zentrum für Telematik und Telemdizin sowie weitere Partner beteiligt.

Telehomecare steht damit für ein telemedizinisches Netzwerk, das regional organisiert, intersektoral ausgerichtet und multiprofessionell aufgestellt ist und bei der Betreuung und Entwöhnung dieser Patienten - speziell in strukturschwachen Gebieten - einen entschiedenen Einfluss haben kann. Für diesen komplexen Prozess braucht es eine organisierte, interdisziplinäre Zusammenarbeit: ein Versorgungsnetzwerk aus Haus- und Klinikärzten, Pflegedienst und Physiotherapeuten, das den Patienten optimal versorgt. Dies erfolgt über den Austausch auf der Telemedizinischen Plattform, die den Patienten zugleich über dieses System überwachen können.

Die Lösung von TelehomeCare ist eine telemedizinische Plattform, die mittels Kamera und Mikrofon eine audiovisuelle Kommunikation zwischen Klinikarzt und Patienten im Home-Care-Setting erlaubt.

TelehomeCare steht für:

  • Schaffung einer technischen Infrastruktur zur Unterstützung des behandelnden Netzwerkes
  • Verbesserung der Dokumentationsqualität durch dezentrale PDMS-Funktionen
  • Transfer klinischer Beatmungskompetenz über Sektorengrenzen hinaus
  • Erhöhung der Versorgungsqualität und damit auch der Weaningchance
  • Reduktion potentiell vermeidbarer Krankenhauseinweisungen
  • deutliche Einsparpotentiale für die Kostenträger
  • Schaffung eines interprofessionellen Austauschs in Form einer Community
  • höchste Sicherheit unter strikter Einhaltung der Datenschutzvorschriften


TelehomeCare in der Praxis:

  • audiovisuelle Kommunikation zwischen Klinikarzt und Patient mittels einer PC-Plattform mit Internetverbindung und lenk- und zoombarer Kamera mit Mikrofon
  • audiovisuelle Kommunikation zwischen Klinikarzt und Patient mittels einer PC-Plattform mit Internetverbindung und lenk- und zoombarer Kamera mit Mikrofon
  • Kopplung der Medizingeräte und kontinuierliche Übertragung der Messwerte aus Beatmungsgerät, Vitaldatenmonitor, PoC Laborgeräte etc.
  • dezentral betriebenes Dokumentationssystem mit festgelegten Zugriffsrechten

 

Die Patienten werden in der „häuslichen“ Umgebung regelmäßig oder dauerhaft (24 Stunden am Tag) von einem ambulanten Pflegedienst versorgt. Daneben gibt es ein telemedizinisches Zentrum mit einer 24/7-Bereitschaft, welches Spezialisten, wie z.B. pneumologische Fachärzte, vorhält. Auch ist die Überleitungsvorstellung möglich, wo Patienten der nachbehandelnden Stelle vor Verlegung mittels eines strukturierten Übergabebogens und einer Videokonferenz angekündigt werden


TelehomeCare wird bereits in der Praxis eingesetzt. Eine Ausweitung an einen größeren Patientenpool ist in Vorbereitung.

 

 

 

 

 

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